Hendrik Kühn wurde 1982 in Neubrandenburg geboren und hat in seiner Kindheit viel Zeit an der Ostsee verbracht. Das Bücherlesen hat er schon in seiner Kindheit für sich entdeckt und begann als Jugendlicher selbst erste Texte zu verfassen. Zunächst Gedichte, dann Kurzgeschichten und später Romane. Er hat an der Universität Bielefeld Diplom-Soziologie mit den Schwerpunkten Mediensoziologie, soziologische Theorie, qualitative Sozialforschung, Politikwissenschaften und Philosophie studiert. Nach Zwischenstopps in der Stasi-Unterlagen-Behörde, der Online-Marktforschung und der Organisation der Goethe-Universität Frankfurt, verbrachte er eine Zeit in Rio de Janeiro, wo er sich auf das Schreiben von Literatur konzentrierte und Deutsch unterrichtete. Danach forschte und promovierte er am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen im DFG-Projekt „Pionierjournalismus: Die Re-Figuration der Organisation(en) des Journalismus“. Aktuell ist er dort als Postdoc im Arbeitspaket „Prototypen des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) tätig.